EINE FAMILIE AUF REISEN

Endlich geht es los - Heinke, Julia und Tito stechen in See! Unsere langersehnte Elternzeitreise beginnt Ende November. Genau zur richtigen Zeit, denn es wird kalt in Hamburg und der Zwiebellook macht weder Kind noch Eltern richtig Spaß. Heinke hasst es, seine Jacke anzuziehen und deshalb fliegen wir erstmal dahin, wo er keine mehr braucht.Es geht nach Thailand, Koh Phayam um genau zu sein. Eine der letzten noch ursprünglichen und nicht völlig vom Tourismus überlaufenen Inseln - heißt es. Eine Insel, die besonders bei Familien beliebt ist. Das passt ja, denn auch wir sind seit Mai eine kleine Familie.

Wir waren beide schon immer Weltenbummler und möchten auch als Familie nicht auf das Reisen außerhalb von Europa verzichten. Die Meinungen gehen diesbezüglich sicher auseinander, aber wir glauben fest daran, dass Kinder nur dann glücklich werden können, wenn ihre Eltern es sind. Also planten wir schon kurz nach Heinkes Geburt unseren großen Trip. Nach drei Wochen Sonne und Nichtstun in Thailand wollen wir den Hauptteil unserer insgesamt viermonatigen Elternzeitreise in Neuseeland verbringen. Dort ist es nämlich auch im deutschen Winter so warm, dass wir unserer mittlerweile liebsten Reiseform nachgehen können - dem Campen. Im Anschluss noch eine Stippvisite bei Freunden in

Melbourne und zum Schluss zwei Nächte in Dubai, damit der Flug für den kleinen Heinke nicht zu lang wird. Im Frühjahr geht es dann wieder zurück nach Hamburg, wo uns Freunde und Familie sicher schon sehnsüchtig erwarten werden. Bei unserer Abreise hat Heinke 6 Lebensmonate, 2 Zähne, jede Menge Quatsch im Kopf und ein extrem sonniges Gemüt vorzuweisen. Er ist seit seiner Geburt ein richtiges Anfängerbaby und war bisher anscheinend mit allem einverstanden, was wir so mit ihm machen. Trotzdem sind wir gespannt, wie das Reisen als Familie für uns alle wird. Je näher die Abreise rückt, desto mehr Fragen geistern uns durch den Kopf: Kann man sowas mit Kind überhaupt machen? Wie wird Heinke den langen Flug, das heiße Wetter und die vielen Veränderungen verpacken? Wie machen wir das mit dem Essen? Gibt es eigentlich Pampers auf Koh Phayam? Finden wir in Neuseeland den richtigen Campervan und können wir ihn am Ende ohne großen Verlust wieder verkaufen? Und wie kommt ein Baby eigentlich mit einer Zeitverschiebung von 12 Stunden klar?

Die Antworten auf viele dieser Fragen werden sich wohl erst unterwegs finden. Wir sind gespannt, was diese vier Monate mit uns allen machen. Kommt mit und begleitet uns auf diesem riesengroßen Abenteuer!

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